Die Bedeutung der richtigen Software für Unternehmen

Unternehmen benötigen für ihre betrieblichen Abläufe die richtige Software. Diese muss sich in einem bestimmten Kostenrahmen bewegen und zur Unternehmensgröße passen. Die Anbieter von Unternehmenssoftware wissen das und bieten beispielsweise CRM- und ERP-Systeme in unterschiedlichen Größenordnungen an – etwa für bis zu drei, bis zu 12 oder bis zu 100 Arbeitsplätze. Profis wie eine Software Agentur aus Zürich entwickeln und integrieren genau solche Systeme in Unternehmen. Schauen wir uns die einzelnen Arten von Unternehmenssoftware im Detail an.

CRM-Systeme

Diese Systeme für das Customer Relationship Management (Kundenbeziehungsmanagement) erfassen alle Kundenaktivitäten und helfen damit dem Vertrieb, aber auch dem technischen Support und der Produktentwicklung. Aus den Anforderungen von Kunden geht am ehesten hervor, welche Produkte neu auf den Markt gebracht werden sollten.

ERP-Systeme

Die Systeme für das Enterprise Resource Planning fassen die Materialwirtschaft, die Fertigung, das Controlling, das Finanz- und Rechnungswesen, die Personalwirtschaft, unternehmensspezifische Dienstleistungen und die Forschung und Entwicklung zusammen. Sie können mit CRM-Systemen gekoppelt sein.

Einzelne betriebswirtschaftliche Anwendungen

Die in ERP-Systemen (die aus der früheren Materialwirtschaft hervorgingen) zusammengefassten Funktionen gibt es auch einzeln. Solche Einzelbereiche sind unter anderem:

  • Personalwirtschaft (Personalverwaltung, Personalzeiterfassung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Steuern und Sozialabgaben, Reisekostenabrechnung, Personalentwicklung)
  • Finanz- und Betriebswirtschaft (Finanzbuchhaltung, Kreditoren, Debitoren, Bilanz und GuV, Anlagenbuchhaltung, Kostenartenrechnung, Kostenträger- und Ergebnisrechnung)
  • Absatzwirtschaft: oft in ERP-Systeme integriert
  • Produktionsplanung und -steuerung
  • Logistik und Supply Chain Management
  • Technische Unternehmenssoftware

Technische Software ist „Computer Aided“ Software und wird daher mit „CA“ gekennzeichnet. Ein etwas älterer Begriff lautet „CAx-Softwaresysteme“. „CAE“ kennzeichnet das „Computer Aided Engineering“ und damit Programme für Ingenieure. Natürlich stehen ingenieurtechnisch orientierten Anwendungen nicht isoliert im betrieblichen Ablauf, sondern empfangen und liefern auch Informationen für betriebswirtschaftliche Anwendungen. Beispiele wären:

  • CAFM: computergestützte Infrastrukturverwaltung
  • CAFM: computergestütztes Facility Management
  • CAD: computergestütztes Design
  • CAP: computergestützte Arbeitsplanung
  • CAM: computergestützte Fertigung
  • CAQ: computergestützte Qualitätssicherung
  • CAR: computergestützter Robotereinsatz
  • CAI: computergestützte Instandhaltung
  • CAT: computergestütztes Testing
  • CASE: computergestützte Softwareentwicklung

Informations- und Managementsysteme

Diese Systeme greifen auf Datenbanken von einzelnen operativen Systemen zu. Dabei betreiben sie sogenanntes Data-Mining im Data-Warehouse. Sie dienen der übergreifenden Unterstützung von betrieblichen Abläufen. Unter anderem dienen sie dem Management des innerbetrieblichen Workflows, dem Content- und Dokumentenmanagement, der elektronischen Archivierung, dem Erstellen von Informationszyklen, der Textverarbeitung und Tabellenkalkulation sowie der Anlage und Verwaltung von Datenbanken auf innerbetrieblichen PCs.

Softwareauswahl in einem Unternehmen

Die Auswahl von Unternehmenssoftware muss sehr sorgfältig erfolgen und viele Aspekte mit einbeziehen, weil ein Fehlgriff schlimmstenfalls den betriebswirtschaftlichen Erfolg gefährdet. Das wäre etwa dann der Fall, wenn Mitarbeiter nicht schnell genug benötigte Daten abrufen und auch nicht kollaborativ in Datenbanken arbeiten können. Unternehmen können sich grundsätzlich für Standardsoftware – gegebenenfalls mit anschließendem Customizing (Anpassung an Kundenwünsche) – oder für Individualsoftware entscheiden. Letztere wird speziell für das Unternehmen entwickelt. Das ist teurer, aber in manchen Fällen unumgänglich. In anderen Fällen lohnt es sich ausdrücklich nicht. Es gibt auch bei der Standardsoftware viele preisgünstige Lösungen, die sämtlichen Unternehmensanforderungen genügen können. Nicht zuletzt können unter anderem Firmen mit stark diversifizierten Geschäftsfeldern eine Best-of-Breed-Strategie anwenden. Bei dieser kommen mehrere Branchenlösungen in verschiedenen Unternehmensbereichen zum Einsatz.

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